Der Abgeordnete Dirk Behrendt - vielen Dank für 49,8%!

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, mit 49,8 Prozent haben Sie mich wieder direkt für Kreuzberg ins Abgeordnetenhaus gewählt. Dieses starke Ergebnis verstehe ich als Auftrag, den Wrangelkiez, den Graefekiez und den Reichenberger Kiez weiterhin engagiert zu vertreten. Vielen Dank für Ihr und euer Vertrauen und bis bald unterwegs oder in meiner Sprechstunde!

  

Seit vielen Jahren lebe ich in Kreuzberg. Ich mag das positive Lebensgefühl in unserem Bezirk, der in vielerlei Hinsicht anders ist. Das zeigt sich an den unterschiedlichen Lebensentwürfen der Bewohnerinnen und Bewohner, ihrer unterschiedlichen Herkunft oder ihren verschiedenen sexuellen Identitäten. Diese charmante Mischung trägt die Handschrift der vielen Projekte, Initiativen und nicht zuletzt auch der Grünen, die unseren Bezirk in den letzten 30 Jahren entscheidend geprägt haben. Ein großer Erfolg war die Rettung der Bäume am Landwehrkanal durch das mutige Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Daran habe ich als Abgeordne- ter mit Freude mitgewirkt.

Empört Euch – Spekulanten stoppen

Die bunte Kreuzberger Mischung gerät zunehmend in Gefahr, weil Immobilienspekulanten den Bezirk wieder entdeckt haben. Viele, die seit Jahren im Kiez wohnen, haben Sorge, sich in Zukunft die Miete nicht mehr leisten zu können. Mieterhöhungen, teure Modernisierungen und Eigenbedarfskündigungen sind zum Motor der Verdrängung geworden. Unsere Nachbarinnen und Nachbarn drohen aus ihrem sozialen Umfeld gerissen zu werden. Wohnen in der Innenstadt darf kein Luxusgut sein.

Mein Ziel bleibt es, dass die Bewohnerinnen und Bewohner ohne Angst vor Verdrängung in ihren angestammten Kiezen wohnen bleiben können. Notwendig dafür ist ein konsequenter Mieterschutz: Die massenhafte Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen muss ebenso gestoppt werden wie die Nutzung von Wohn- als Gewerberaum. Beides könnte das Land Berlin unterbinden. Dafür möchte ich auch weiterhin kämpfen. Erfolge werden wir aber nur dann erzielen, wenn wir uns gemeinsam auf die Kreuzberger Protesttradition besinnen, uns vernetzen, aktiv werden – und den Spekulanten entschieden entgegentreten. Solche Proteste haben Kreuzberg schließlich schon einmal vor Spekulanten und deren Abrissplänen bewahrt.

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Keine Autobahn in unseren Kiez

Seit Jahren engagiere ich mich gegen den Ausbau der Autobahn A 100 bis zum Treptower Park. Unsere Kieze würden dadurch mit noch mehr Durchgangsverkehr belastet. Autobahn heißt: Lärm, Abgase, weniger Lebensqualität. Nur mit einem starken grünen Ergebnis können wir diese Pläne stoppen. Eine Autobahn passt nicht in eine Zeit, in der immer weniger Menschen das Auto nutzen. Was wir brauchen, ist ein deutlicher Ausbau der Angebote für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer. Es ist erfreulich, dass immer mehr Menschen Rad fahren. Sie brauchen deutlich mehr Platz zum Fahren und Abstellen. Weil ich selbst viel mit dem Rad unterwegs bin, weiß ich, dass hierfür auch in unserem Bezirk noch viel zu tun ist.

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Man kennt sich eben ...

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit im Parlament ist die Korruptionsbekämpfung. In Berlin, der alten Hauptstadt von Filz und Korruption, ist dieses Thema besonders wichtig. Jüngste Ereignisse wie jene um die Berliner Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE zeigen die Anfälligkeit der Berliner Landespolitik für Filz und Vetternwirtschaft. Wir Grüne konnten aus der Opposition heraus einen Ombudsmann durchsetzen, der Hinweise auf Korruption entgegen nimmt. Zudem besteht zukünftig auf meine Initiative hin eine Kennzeichnungspflicht für Gesetze, die unter der Mitwirkung von Dritten (wie z.B. Lobbyisten) entstanden sind.

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"Respect the locals"

Kreuzberg ist ein weltoffener Bezirk. Das soll so bleiben. Dennoch: Die stark steigenden Touristenzahlen sind nicht spurlos an unserem Bezirk vorbei gegangen. Nötig sind Konzepte für einen stadtverträglichen Tourismus, der Rücksicht auf die Anwohnerinnen und Anwohner nimmt – um das zu erhalten, weshalb die Touristen gern zu uns kommen. Dialog ist mir wichtig Ich stehe Ihnen gerne Rede und Antwort.

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Zugehörige Dateien:
Flyer_Behrendt_Gruene.pdfDownload (6426 kb)
NEWS
Tagesspiegel: "Grüne hätscheln Besetzer"
16.05.2012 | Aus Sicht von Dirk Behrendt, Grünen-Abgeordneter aus Friedrichshain-Kreuzberg und rechtspolitischer Sprecher der Fraktion, braucht Berlin eine neue Zweckentfremdungsverbotsverordnung, die Spekulation verbietet. (Presse) [mehr]
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03.05.2012 | Antrag von Dirk Behrendt vom 23.3.2012 (Anträge) [mehr]
Transparenz bei Lobbyarbeit – Ein öffentlich einsehbares Lobbyregister für Berlin!
03.05.2012 | Antrag von Dirk Behrendt vom 10.11. 2011 (Anträge) [mehr]
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03.05.2012 | Aufkleber „Keine Post von Nazis“ soll vor rechtspopulistischer Postwerbung schützen (Nachrichten) [mehr]
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Nazi, der gerade nicht singt.01.07.2008 | Dirk Behrendt: "Sind die Beamten am rechten Ohr taub?" (Nachrichten) [mehr]
taz: "Ein Zaun, den keiner braucht"
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